Staatssekretätin Chebli wirbt für religiöse Toleranz


Rabbiner David Wolpe, Vertreter von Juma (jung, muslimisch, aktiv) und Staatssekretärin Sawsan Chebli diskutieren im Säulensaal…FOTO: PROMO
Im Rothen Rathaus traf Sawsan Chebli junge Muslime und amerikanische Rabbiner – eine lebendige Diskussion über Antisemitismus und Islamfeindlichkeit.

Von Nantke Garrelts | DER TAGESSPIEGEL

Der Weg zum interreligiösen Dialog ist voll von Hindernissen: Ob sie denn zum Cateringteam gehöre, fragte das Wachpersonal des Roten Rathauses Larissa Iman. Ironischerweise war die 26-jährige hijabtragende Studentin gerade auf dem Weg zu einem Runden Tisch, wo sie als Rednerin die Position junger Berliner Muslime zum Thema Islamfeindlichkeit und Antisemitismus vertreten sollte.

Das Missverständnis wurde aufgeklärt und nun erzählt sie die Anekdote als Beispiel für antimuslimischen Rassismus in Berlin bei Falafel und Hummus, unter den Augen einer Büste von Immanuel Kant im Säulensaal des Rathauses. Auf aufklärerische Gedanken beruft sich auch Gastgeberin Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales. „Religiöse Toleranz hat eine Jahrhunderte alte Geschichte in Berlin“, sagt sie in ihrem Eingangsstatement.

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