Artensterben: Der leise Tod im Feld


Einer von vielen Gefährdeten: Der Ameisenbläuling findet zunehmend weniger Lebensraum vor. Foto: imago
Eine Untersuchung zeigt einen dramatischen Artenschwund. Die Landwirtschaft ist dafür der wichtigste Faktor.

Von Stefan Sauer | Frankfurter Rundschau

Sie zählen nicht zu den Beliebtesten im Tierreich. Dafür sind sie zahlreich. Mehr als 60 Prozent aller beschriebenen Tierarten sind Insekten. Nimmt man sämtliche Pflanzen und Pilze hinzu, machen Insektenarten immer noch 51 Prozent allen Lebens auf der Erde aus. Sie bestäuben Blüten, vertilgen Pflanzen und Kleinstlebewesen, lockern Böden auf, sind Nahrung für Vögel, Nager, Amphibien und Reptilien. Fragt sich nur, wie lange noch.

Die Frage drängt sich auf nach der Lektüre einer Studie mit dem Titel „Die (Un-)heimliche Artenerosion“, die der auf Agrar- und Naturschutzthemen spezialisierte Wissenschaftsjournalist Stephan Börnecke im Auftrag des Europa-Abgeordneten Martin Häusling (Grüne) verfasst hat. Er dokumentiert darin ein Insektensterben dramatischen Ausmaßes.

 

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