Der IS stirbt, der Terror lebt weiter


Zivilisten fliehen vor schweren Kämpfen zwischen der irakischen Armee und dem IS in Mossul / picture alliance
Schöne Aussicht. Der nahende Untergang des IS ist ein Grund zur Freude. Doch der Terror wird weitergehen. Die internationale Staatengemeinschaft muss erkennen, dass das Problem kein regionales ist und sie selbst maßgeblich dazu beiträgt.

Von Matthias Heitmann | Cicero

Erinnern Sie sich noch an die Erschießung von Osama Bin Laden im Mai 2011 und an die Freude und die Hoffnungen, die diese Nachricht im Westen auslöste? Zusätzlichen Mut geschöpft hatten die Menschen im Westen durch die Ereignisse, die man als „arabischer Frühling“ oder „Arabellion“ bezeichnet. Eine Wende zum Positiven schien möglich. Schnell wurde jedoch klar: Mit Bin Laden hatte der islamistische Terror lediglich sein vertrautes Gesicht verloren – und die westliche Politik ihren Fokus: Schließlich war es bequem, die Ergreifung bin Ladens als oberstes Ziel des Anti-Terror-Krieges zu postulieren und sich sagen zu können, die von ihm gegründete Al Kaida sei eine klassische „Organisation“, die man dadurch schwächt, in dem man ihr den Kopf abschlägt.

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