Großkundgebung der türkischen Opposition gegen Erdogan


foto: afp / ozan kose Am Ende allein: Kemal Kiliçdaroglu, der Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei, marschierte zu Fuß 430 Kilometer, um ein Signal für die Rückkehr zum Rechtsstaat zu setzen.
Zum Abschluss des „Gerechtigkeitsmarschs“ versammelten sich Hunderttausende. Offen bleibt, welchen Effekt er hat

Von Markus Bernath | derStandard.at

Den letzten Kilometer geht er allein, ein Meer aus roten und weißen Fahnen wartet auf Kemal Kiliçdaroglu. Zum Istanbuler Stadtteil Maltepe, zur Uferpromenade am Marmarameer, wo der „Gerechtigkeitsmarsch“ des türkischen Oppositionsführers zu Ende geht, strömen am Sonntagnachmittag Hunderttausende. Manche singen den Izmir-Marsch aus dem Unabhängigkeitskrieg, ein Lobpreis auf Mustafa Kemal Atatürk, den Gründer der Republik, und auf das Türkentum. Es dürfte die größte Versammlung von Regierungskritikern außerhalb von Wahlzeiten in bald 15 Jahren Herrschaft Tayyip Erdogans und dessen konservativ-islamischer Partei sein.

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