Spanien droht größte Dürre seit Jahrzehnten


foto: afp Die Trockenheit belastet die Landwirtschaft. Die Regierung sagte 200 Millionen Euro Nothilfe zu.
Die extreme Trockenheit führte bereits zu massiven Ausfällen bei der Getreideernte. Doch das Schlimmste steht dem Land noch bevor, warnen Experten

Von Jan Marot | derStandard.at

Die heftigen Unwetter, die sich über Zentralspanien am Wochenende entluden, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Landesweit herrscht extreme Trockenheit. Klimaforscher wie Jorge Olcina von der Universität Alicante warnen vor einer „großen iberischen Dürrekatastrophe“, wie sie Spanien seit Dekaden nicht mehr erlebt habe. Er erinnert dabei an die Jahre 1981–1985 oder 1992–1995: „Die Prognosen für den Sommer sind nicht vielversprechend. Es ist ein Teufelskreis, der nun durch die hohe Verdunstung über die heißesten Monate beschleunigt wird.“

Nach dem heißesten Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen 1965 markieren die Stauseen Spaniens einen besorgniserregenden Tiefststand. Sie hielten Mitte Juni bei 56 Prozent ihrer Kapazität, ein Fünftel unter dem Mittel seit 2007, Tendenz rapide sinkend – forciert durch die extreme, frühe Hitzewelle im Juni. Zugleich verbuchte die staatliche Wetterbehörde Aemet um 13 Prozent weniger Niederschläge im Frühjahr.

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