Israel nimmt sieben Verdächtige im U-Boot-Deal fest


© dpa Ein U-Boot der Dolphin-Klasse in einer Werft in Kiel – es wurde bereits an Israel übergeben.
Israel hat deutsche U-Boote gekauft. Seit einiger Zeit ermitteln die Behörden mit Verdacht auf Korruption. Nun hat es die ersten Festnahmen gegeben.

Frankfurter Allgemeine

Die israelische Polizei hat im Zuge der Korruptions-Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Kauf deutscher U-Boote sieben Personen festgenommen. Darunter befinde sich auch Miki Ganor, israelischer Vertriebspartner von Thyssen Krupp Marine Systems, bestätigte die Polizei an diesem Dienstag.

Ganor wird von David Schimron vertreten, der auch persönlicher Rechtsberater von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist. Die Festnahmen seien unter anderem wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Betrug erfolgt, sagte ein Sprecher. Drei der Verdächtigen befänden sich mittlerweile unter Hausarrest.

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