Luther ist die Pleite des Jahres


Bild: mdr.de

Das Jubiläum der Reformation sollte ein einziger großer Erfolg werden. Doch die Zwischenbilanz ist ernüchternd, denn die Kundschaft bleibt aus.

Von Ralph Bollmann | Frankfurter Allgemeine

Immerhin, für die Spielzeugmarke Playmobil ist das Reformationsjubiläum jetzt schon ein voller Erfolg. Mehr als eine Million Exemplare ihres Martin Luther hat die Herstellerfirma aus der Nähe von Nürnberg schon verkauft, so viele wie von keiner anderen Figur in der Geschichte des Unternehmens. Mit Talar, Federkiel und aufgeschlagener Bibel („Das Neue Testament übersetzt von Doktor Martin Luther“) ist der 7,5 Zentimeter große Plastik-Reformator auch allzu putzig anzusehen. Das Interesse hat alle Erwartungen übertroffen.

Für die übrigen Bestandteile des üppigen Jubiläumsprogramms gilt eher das Gegenteil. Vielfach sind die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben, teils sogar drastisch. Die Zwischenbilanz fällt jetzt, in der Mitte des Jubiläumsjahrs, ernüchternd aus. Weltausstellung in Wittenberg, Kirchentag in Berlin, „Kirchentage auf dem Weg“, Abschlussgottesdienst – überall lagen die Zahlen niedriger als vorausgesagt.

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