Methan-Ausbrüche vor Helgoland


45 Kilometer nordwestlich von Helgoland bedecken 300.000 frische Krater den Meersgrund © Pegasus2/ CC-by-sa 3.0
Überraschender Fund: Am Meeresgrund vor Helgoland haben Forscher rund 300.000 frische Krater entdeckt. Sie entstanden im Herbst 2015 bei der abrupten Freisetzung von tausenden Tonnen Methangas aus dem Untergrund. Für die Deutsche Bucht sind solche Gasausbrüche ein absolutes Novum – aber vermutlich keine Ausnahme, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten.

scinexx

Dass an verschiedenen Stellen des Meeresgrunds Methan austritt, ist nichts Neues: Solche Methanquellen haben Forscher bereits vor der US-Ostküste, im Pazifik, im Südpolarmer und in der Tiefsee entdeckt. Viele dieser Gasaustritte werden von tauendem Gashydrat gespeist, aber auch Methan aus sich zersetzenden organischen Ablagerungen kann diese Quellen speisen.

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