Priester sollen heiraten dürfen


Eine Initiative hat Tausende Unterschriften gesammelt – die Forderung: Auch verheiratete Männer sollen zum Priester geweiht werden. Der Rottenburger Bischof reagiert ablehnend. Doch der Kampf der Gruppe geht weiter.

Von Michael Trauthig | Suttgarter Zeitung.de

Wir haben gefeiert wie nach einem Fußballendspiel“, sagt Wolfgang Kramer. Der Sprecher der Initiative „pro concilio“ drückt damit seine Gefühle aus, nachdem Bischof Gebhard Fürst am Montagabend fast 12 000 Unterschriften für die Priesterweihe von verheirateten Männern übergeben worden waren. „Die Resonanz auf unsere Aktion ist beeindruckend“, sagt der pensionierte Pastoralreferent. „Noch jetzt gehen täglich mindestens zehn Briefe bei uns ein.“ Die deutschen Bischöfe sollen, so lautet der Appell der Gruppe, sich bei Papst Franziskus für die Priesterweihe der „viri probati“ einsetzen. Das sind Männer, die sich in Ehe und Beruf bewährt haben. So läuft die Forderung auf eine Lockerung des Zölibats, also der Verpflichtung zur Ehelosigkeit für katholischen Geistliche, hinaus. Damit soll auf den Priestermangel reagiert und einer Überforderung der Pfarrer durch immer größere Seelsorgeeinheiten vorgebeugt werden.

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