Turbulenzen im Vatikan


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
In der Kurie gibt es Widerstand gegen die Reformen von Papst Franziskus. «Die immense Popularität von Franziskus kontrastiert mit schleppenden Reformen und personellen Fehlentscheiden», schreibt unser Autor in seiner Analyse.

Von Dominik Straub | AARGAUER ZEITUNG

Die Entlassung von Glaubenshüter Kardinal Gerhard Ludwig Müller und die Beurlaubung des Finanzchefs Kardinal George Pell sind Zeichen von Unruhe im Vatikan. Die beiden Personalentscheide des Papstes werden von Vatikanexperten unterschiedlich interpretiert. Für die Optimisten sind sie der Beleg dafür, dass sich Franziskus nicht auf der Nase herumtanzen lässt und durchgreift, wenn es ihm – wie im Fall des deutschen Kardinals Müller – zu viel wird an Illoyalität. Die Pessimisten werten die Fälle Pell und Müller dagegen als Anzeichen dafür, dass der Papst mit seinen Reformen zu scheitern drohe und dass es um den 80-jährigen Argentinier allmählich einsam werde in der Kurie.

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