Polizeipräsident verteidigt Koran-Auslegung in Polizei-Mitteilung


Polizei © Marco_Broscheit @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die umstrittene Pressemitteilung einer Leipziger Polizeibehörde über das Frauenbild im Islam wird keine personellen Konsequenzen haben. Die Erklärung sei zwar „unglücklich“, der Beamte habe jedoch lediglich versucht, „eine Lanze für die Frauen zu brechen“.

MiGAZIN

Der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz hält eine umstrittene Pressemitteilung seiner Behörde mit Anspielungen auf das Frauenbild im Islam für unglücklich, nimmt den Autor des Textes aber in Schutz. Pressesprecher Andreas Loepki habe aus seinen Erfahrungen mit Gewalt etwa unter Muslimen in Flüchtlingsheimen „in gutem Sinne“ versucht, zusätzliche Informationen zu liefern, sagte Merbitz am Mittwoch auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes. Zugleich sagte der Polizeipräsident, er hätte Loepkis Pressemitteilung „gerne vorher gesehen“. Ähnliche Texte würden ihm in Zukunft vorgelegt, erklärte er.

Die Leipziger Polizei hatte am Montag per Pressemitteilung über einen mutmaßlichen Angriff eines Syrers auf seine 30-jährige Ehefrau informiert. Diese habe Zuflucht bei einer 67-jährigen Leipzigerin gesucht, weil sie nach eigener Aussage regelmäßig von ihrem Mann geschlagen werde.

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