Quecksilber-Rätsel der Arktis gelöst


Warum ausgerechnet die Arktis so stark mit Quecksilber belastet ist, war lange rätselhaft. © Yannick Agnan
Verborgenes Reservoir: Forscher haben herausgefunden, warum ausgerechnet die Arktis so stark mit Quecksilber belastet ist. Das giftige Schwermetall gelangt nicht über Regen oder Schnee dorthin, sondern wird von den Pflanzen der Tundra direkt aus der Luft aufgenommen und angereichert. Dadurch enthalten die Permafrostböden inzwischen eine enorme Menge Quecksilber, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature“ berichten. Der Klimawandel könnte diese Giftstoffe verstärkt freisetzen.

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Quecksilber ist bekanntermaßen hochgiftig: Es blockiert Enzyme, schädigt das Nervensystem und führt durch schleichende Anreicherung zu schweren Gesundheitsschäden. Umso besorgniserregender ist es, dass dieses Schwermetall immer häufiger in der Umwelt vorkommt. Der Grund dafür sind neben natürlichen Quellen vor allem anthropogene Emissionen – unter anderem aus Kohlekraftwerken,  Waldbränden, Müllfeuern oder der Zementproduktion. Als Folge reichert sich Quecksilber vor allem in Fischen, Meeressäugern und anderen Bewohner der Ozeane an.

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