AKW Fukushima: Betreiber will mit Tritium belastetes Wasser ins Meer ablassen


Wassertanks im AKW Fukushima. Bild: Tepco
In Fukushima 1 haben sich hunderttausende Tonnen an weitgehend gereinigten, aber weiterhin kontaminierten Wasser in Tanks angesammelt

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Vor mehr als 6 Jahren wurde das japanische AKW Fukushima 1 durch ein von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami überflutet, der die Stroimversorgung und die Generatoren zum Ausfall brachte. In drei der Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze. Um die Reaktoren und die Brennstäbe in den Abklingbecken zu kühlen, wurden sie mit Wasser geflutet, was aber schnell zum Problem wurde, weil das hochkontaminierte Wasser teils ins Meer und ins Grundwasser floss und dann, wo weit es ging, in Tanks gepumpt wurde, um es dann zu kontaminieren.

In den drei Reaktoren sollen sich um die 1500 Gebinde mit jeweils 60 Brennelementen befunden haben, in Reaktor 3 auch MOX-Brennelemente, die mehr Plutonium als die normalen enthalten. Tepco kann nur schätzen, wie es im Inneren der Sicherheitsbehälter aussieht. Bislang sind Erkundungsversuche mit Robotern wegen der hohen Strahlenbelastung und Problemen mit Hindernissen gescheitert.

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