Hexenjagd in Homburg


Die Initiatorin Dagmar Scherf legt eine Rose auf der neuen Gedenktafel ab. Foto: Michael Schick
Eine neue Gedenktafel neben dem Rathausturm in Bad Homburg erinnert an 76 unschuldige Opfer der Homburger Hexenjagd. Die meisten starben zwischen 1652 und 1654.

Von Torsten Weigelt | Frankfurter Rundschau

„Gerechtigkeit nach 400 Jahren“ steht auf der Gedenktafel neben dem alten Rathausturm. Sie erinnert an eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Bad Homburgs – und macht gleichzeitig deutlich, dass „Fake News“ keine Erfindung von Facebook, Twitter und Co. sind.

Mindestens 76 unschuldige Menschen wurden während des 17. Jahrhunderts in der damaligen Landgrafschaft Homburg wegen Hexerei hingerichtet, die meisten in der kurzen Zeitspanne zwischen 1652 und 1654.

„Das geschah nicht im finsteren Mittelalter“, sagt Dagmar Scherf, die sich seit den 70er Jahren intensiv mit der „Homburger Hexenjagd“ – so der Titel eines ihrer Bücher – beschäftigt. Seitdem hat die Friedrichsdorfer Autorin auch zahlreiche Einzelschicksale recherchiert.

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