Saarland: Landtagsvizepräsident warnt vor Einfluss der Homosexuellen


Entschiedener Gegner der Ehe für alle: Günter Heinrich, Jahrgang 1957, ist seit 1999 Mitglied des Saarländischen Landtages (Bild: Saarländischer Landtag)
„In 20, 30 Jahren werden sie bestimmen, was Familienpolitik ist“, meinte der saarländische CDU-Politiker Günter Heinrich – die LSU fordert seinen Rücktritt.

QUEER.DE

Der Vizepräsident des Saarländischen Landtags Günter Heinrich (CDU) warnt davor, dass in Zukunft Homosexuelle zu großen Einfluss bekommen könnten: „In 20, 30 Jahren werden sie bestimmen, was Familienpolitik ist“, erklärte der 60-Jährige gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“. „Das ist eine Gefahr, die ich sehe.“

Als Reaktion forderte die LSU Saar am Dienstag in einer Pressemitteilung den Rücktritt des Politikers. „Die Aussagen von Herrn Heinrich sind beschämend, absurd und homophob. Nach der Entscheidung für die Eheöffnung vor zu großem Einfluss von Homosexuellen zu warnen, entbehrt jeder Grundlage und lässt jedwedes Taktgefühl vermissen“, sagte der LSU-Landesvorsitzende Christian Düppre. „Wir erwarten eine öffentliche Entschuldigung und fordern Herrn Heinrich auf, sein Amt als Landtagsvizepräsident mit sofortiger Wirkung zur Verfügung zu stellen.“

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