Diese Tiere wird es geben, bis die Sonne stirbt


foto: ap photo/bob goldstein & vicki madden, unc chapel hill So könnten die Erben der Erde aussehen, wenn es nach einer neuen Studie geht
Oxford-Physiker spielten Katastrophenszenarien durch: Selbst Asteroideneinschläge, Supernovae oder Gammablitze würden Bärtierchen nicht ausrotten

derStandard.at

Kaum einen Millimeter lang, mit acht Stummelbeinen und einem rüsselähnlichen Mundkegel ausgerüstet und so behäbig, dass ihre taxonomische Bezeichnung Tardigrada (die Langsamschreitenden) lautet: So sehen die Tiere aus, die nach Meinung von Forschern die besten Aussichten haben, selbst die größten Umweltkatastrophen zu überstehen und so lange zu überdauern, wie Leben auf der Erde überhaupt möglich ist.

Auf Deutsch heißen diese entfernten Verwandten der Gliederfüßer Bärtierchen. Etwa 1.000 verschiedene Arten hat man bereits identifiziert, in Wirklichkeit dürften es aber um ein Vielfaches mehr sein. Und sie sind nahezu überall: In den Meeren, in Seen und Flüssen und auch an ausreichend feuchten Stellen an Land. Insbesondere Moospolster, Flechten und feuchtes Laub sind typische Lebensräume von Bärtierchen.

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