Impfpässe könnten als Ausweise in Afrika dienen


Impfpässe könnten nach Einschätzung von Medizinern in Entwicklungsländern bald Ausweisdokumente ersetzen. „Nehmen wir Malawi: 95 Prozent aller Kinder bekommen dort einen Impfpass ausgestellt, viel mehr als Geburtsurkunden“, sagte der Geschäftsführer der globalen Impfallianz (Gavi), Seth Berkley, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf.

evangelisch.de

Derzeit seien Bürger in vielen Entwicklungsländern nicht erfasst und könnten deshalb kein Land kaufen, keinen Pass erhalten und nicht wählen gehen. Würden Impfpässe digital erfasst, könnte dies schnell geändert werden. Die Impfallianz Gavi wird von Staaten, Unternehmen und privaten Gebern wie der „Bill und Melinda Gates“-Stiftung finanziert. Sie hat einen Jahresetat von 1,6 Milliarden Euro.

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