Der ‚unsägliche‘ Papst


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
„In den ‚frömmsten‘ Winkeln der Sozialen Netzwerke ist gerade der Teufel los. Katholiken, die von sich behaupten, sie seien die wahrhaft Papsttreuen, pesten gegen Papst Franziskus, dass es nur so kracht.“

Von Bernhard Meuser | kath.net

In den „frömmsten“ Winkeln der Sozialen Netzwerke ist gerade der Teufel los. Katholiken, die von sich behaupten, sie seien die wahrhaft Konservativen und Papsttreuen, pesten gegen Papst Franziskus, dass es nur so kracht. Da liest man Sätze, dass einem der Atem stockt. Ich zitiere: „Dieser Papst ist nicht unbequem, sondern schlichtweg unerträglich und schädlich für die katholische Kirche. Dieser Papst ist ein Fehlgriff und damit Basta.“ Und weil das übliche Material für ein ordentliches Papstbashing nicht hinreicht, hilft man ein bisschen nach mit alternativen Tatsachen. Ein Hund mit eigener Facebook-Seite raunt, was sein Herrchen niemals raunen würde – dass man nun gewiss und aus zuverlässig flüsternder Quelle wisse, was wirklich geschehen sei, – auf welch infame, kirchenzerstörende Weise der Papst seinen treuen Vasallen Müller gefeuert habe. Fünf fürchterliche Fragen habe ihm der Gnadenlose auf dem Papstthron gestellt – ob er für das Frauenpriestertum sei und für die Aufhebung des Zölibats … Die Folge? Eine halbe Nacht lang: Kollektives Aufheulen im Internet. Ahnte man es nicht? Typisch Franziskus! Nur – am Morgen platzte die Blase. Kardinal Müller hatte entrüstet dementiert. Alles nur Fake. Alles frei erfunden.

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