El-Shamy: „Die Hassprediger sitzen in den politischen Ämtern und Ministerien“


Foto: Kurier/Juerg ChristandlSalafist, Amir El Shamy
Der 27-jährige Muslim über Extremismus-Vorwürfe, die Organisation „Iman“ und die Entscheidung, Frauen nicht die Hand zu reichen.

Von Michaela Reibenwein | kurier.at

Amir El-Shamy wählt seine Worte genau. Das hat er gelernt. Sieben Jahre lang engagierte er sich bei der SPÖ in Wien. Vor wenigen Wochen gab er seinen Austritt bekannt. Es ist ein jäher Schnitt. El-Shamy war nicht nur Nachwuchs-Politiker. Er war auch Integrationsbotschafter beim Integrationsfonds, hatte sich außerdem beim Jugendrat der islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) engagiert. All das ist Geschichte. Jetzt konzentriert er sich auf die „Aufklärung“. Konkret ist der Student Generalsekretär bei „Iman“. Die Organisation steht unter Salafismus-Verdacht.

[…]

Ein „normaler Muslim“

Er sei ein „ganz normaler Muslim“, erklärt er im folgenden Gespräch mehrfach, der sich an das österreichische und das islamische Recht halte. Das Zitat hätte er auch gerne als Titel zu dieser Geschichte.

Ein ganz normaler Muslim? Diese Meinung teilt nicht jeder. Ermittler des Verfassungsschutzes beobachten „Iman“. Die Organisation gilt als bedenklich, als Verfechter eines politischen Islam. Auf der Straße werden von den Unterstützern Flyer verteilt, um die Menschen „zum Islam zu führen“. In sozialen Medien werden Videos veröffentlicht, in denen Menschen auf der Straße vom „einzig wahren Glauben“ überzeugt werden sollen.

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