Heisenbergsche Unschärferelation ausgetrickst


Durch einen Trick haben Physiker Heisenbergs Unschärferelation neutralisiert © Portrait: Bundesarchiv / CC-by-sa 3.0
Verhinderter Quanteneffekt: Physikern ist es gelungen, ein quantenphysikalisches Grundprinzip auszutricksen – die Heisenbergsche Unschärferelation. Nach dieser verändert schon die Messung das Verhalten eines Teilchens. Doch in einem Oszillator aus einer Membran und einer Atomwolke haben die Forscher diesen Effekt nun weitgehend neutralisiert. Dieser Durchbruch könnte neue Sensoren für die Elektronik, aber auch für Gravitationswellendetektoren ermöglichen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.

scinexx

In der Welt der kleinsten Teilchen hat schon das „Hinschauen“ dramatische Konsequenzen: Allein dadurch, dass wir den Lichtstrahl eines Mikroskops oder einen Messlaser auf ein Teilchen richten, verändern wir dessen Energiezustand und Verhalten. Die auftreffenden Photonen übertragen ihren Impuls und damit einen Teil ihrer Energie auf das Teilchen. Dadurch ist die genaue Messung seiner Position und Geschwindigkeit unmöglich – ein Prinzip, das schon der Werner Heisenberg in den 1920er Jahren erkannte.

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