Kein Mensch ist so selbstlos


80 Menschen taten sich zusammen, um eine Familie zu retten. Foto: Rosalind Beckton
Was bringt Menschen dazu, anderen zu helfen? Nicht alle sind so altruistisch, wie sie tun. Nicht mal Mutter Teresa.

Von Jean-Martin Büttner | Tages Anzeiger

Die Bilder gingen um die Welt, die Fernsehstationen brachten Wackelfilme vom Ereignis, interviewten die Mutter, die Kinder, die Rettenden. Wer noch an das Gute in den Menschen glauben möchte und einen alltäglichen Beleg dafür sucht, dem wird die Menschenkette am Strand von Panama-City in Florida in Erinnerung bleiben. 80 Badende formten eine Menschenkette, um eine neunköpfige Familie zu retten, die von der Strömung abgetrieben worden war, verzweifelt um Hilfe rief und ohne den kollektiven Einsatz wohl ertrunken wäre. Sogar Nichtschwimmer gingen ins Wasser und reihten sich in die Kette.

Die Aktion von Florida lässt sich als alltäglicher Ausdruck von Altruismus verstehen: eine Hilfe ohne die Erwartung einer Gegenleistung, also selbstlos. Diese Hilfe kann eine Geste sein: Ein Mann hilft einer gestürzten Frau beim Aufstehen, ein Kind teilt seinen Zmittag mit einem anderen, eine Frau hilft einem Blinden über die Strasse. Die Hilfe kann bis zur Gefährdung des eigenen Lebens reichen.

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