Atheisten sind immer Klugscheißer – beten soll helfen


Ich habe seit Kurzem einen völlig neuen Lieblingstalkshowgast: Philipp Möller. Funktion: Klugscheißer! Das ist nicht etwa böswillige Polemik, er bezeichnet sich selbst als solchen, und ich habe selten ein so hohes Maß an Selbsterkenntnis bei einem Menschen erlebt.

Von Sebastian Moll | Die Tagespost

Möller wird derzeit mit Vorliebe in Sendungen eingeladen, bei denen es im weitesten Sinne um das Thema Religion und Kirche geht. Seine Rolle dabei ist die des atheistischen Klugscheißers, wobei dies im Grunde ein Pleonasmus ist. Atheisten sind immer Klugscheißer, das unterscheidet sie von den Agnostikern. Agnostiker und Atheisten verbindet ihre Ablehnung religiöser Institutionen. Doch während der Agnostiker die Beschränktheit des menschlichen Erkenntnisvermögens betont und somit eine gewisse intellektuelle Demut offenbart, ist der Atheist restlos von sich und seinem überlegenen Intellekt überzeugt, was ihm nach seiner Überzeugung das Recht gibt, jede Form von Religiosität in den Dreck zu ziehen.

Natürlich kann und will ich Herrn Möller sein Recht auf arrogante Selbstinszenierung nicht absprechen. Fraglich ist für mich allerdings, wie er darauf kommt, dass sich irgendjemand im Bereich der Kirche für seine Meinung interessieren könnte. Für gewöhnlich ist ein Verein, und letztlich ist die Kirche nichts anderes, in erster Linie seinen Mitgliedern verantwortlich. Was Außenstehende über ihn denken, kann dem Verein zunächst einmal egal sein.

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