Apokalyptische Bilder bei Bränden an der Adria


foto: afp/str Der Feuerwall an der kroatischen Küste war sogar von den Inseln aus zu sehen. Rund um Split brachen am Montag die Wasserversorgung und das Stromnetz zusammen. Am Dienstag besserte sich die Lage.
Nach den bedrohlich werdenden Waldbränden rund um die kroatische Hafenstadt Split am Montag brachte die Feuerwehr nun die Lage einigermaßen unter Kontrolle

Von Adelheid Wölfl | derStandard.at

In der Früh war der Himmel noch klar und blau. „Aber bei den ersten Schwimmzügen spürten wir ganz knapp über der Wasseroberfläche einen deutlichen Brandgeruch. Beim Frühstück auf der Terrasse mit Blick Richtung Festland, also Split, hat sich ein Schleier über das Land gelegt, niedrig noch, fast wie Nebel, aber schon fremd“, erzählt Carolin Culen von ihrem Urlaub auf der Insel Brac in Kroatien.

Die Waldbrände, die schon am Wochenende begonnen hatten, breiteten sich rasant vom Berg Mosor, durch den Nord-Ost-Wind angetrieben, aus und kamen Split immer näher. „Ab Mittag färbte sich der Himmel zunehmend ein, das Licht wurde gelblich, die Sonne war wie hinter einem Schleier. Auf dem Wasser sammelten sich weiße Flankerln“, erzählt die Psychologin, „wie kleine Fetzchen Seidenpapier. Der Gedanke, dass das Asche ist, kam mir aber noch sehr absurd vor.“

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