Deutsche Regierung verschiebt U-Boot-Geschäft mit Israel


INS „Rahav“, Israels fünftes Boot der Dolphin-Klasse, bei der Überstellung in den Hafen von Haifa, Jänner 2016. – APA/AFP/JACK GUEZ
Der beabsichtigte, von Deutschland massiv subventionierte Kauf dreier weiterer Boote der „Dolphin“-Klasse wurde wegen einer Korruptionsaffäre in Israel auf Eis gelegt. Die Dolphins sind Gerüchten zufolge auch atomwaffentauglich.

Die Presse.com

Die deutsche Bundesregierung hat die Unterzeichnung eines U-Boot-Geschäfts mit Israel offenbar verschoben. Dies verlautete am Dienstag aus einer Quelle im israelischen Nationalen Sicherheitsrat. Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung über Bau und die Lieferung von drei dieselelektrisch/brennstoffzellenbetriebenen U-Booten der Dolphin-2-Klasse sei eigentlich für kommende Woche in Berlin geplant gewesen, berichteten israelische Medien.

Grund für die Verschiebung ist eine Korruptionsaffäre um das U-Boot-Geschäft in Israel. Ein Regierungssprecher in Berlin wollte die Informationen nicht kommentieren. Die israelische Zeitung „Yediot Ahronot“ hatte als erste über eine Verschiebung des Deals berichtet. Sie zitierte israelische Regierungsvertreter mit den Worten, Deutschland sei nicht aus dem Geschäft ausgestiegen, wolle aber die Ermittlungen in der Affäre abwarten.

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