Die katholische Theologie wechselt an die Humboldt-Universität


Bibelforschung. Könnte die katholische Theologie in Berlin noch mehr als vier Professuren bekommen?FOTO: IMAGO/EPD/JENS SCHULZE
DFG-Präsident Peter Strohschneider: „Denken Sie groß.“ Eine Fakultät mit Protestanten scheint momentan ausgeschlossen.

Von Claudia Keller | DER TAGESSPIEGEL

Die Kirchen stehen gesellschaftlich so sehr unter Rechtfertigungszwang, dass sie sich bisweilen selbst nichts mehr zutrauen. Zum Beispiel in Berlin in der Debatte um die Zukunft der Theologien. Da braucht es Mutmacher von außen. Am Dienstagabend versammelte die Katholische Akademie namhafte Wissenschaftler aus ganz Deutschland, um über die Zukunft vor allem der katholischen Theologie in Berlin zu diskutieren. „Denken Sie groß“, forderte Peter Strohschneider, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Erzbischof Heiner Koch auf.

„Die Theologien werden gebraucht“, sagte auch der Politikwissenschaftler Klaus Dicke aus Jena. Kunsthistoriker, Kultur- und Literaturwissenschaftler berichteten, dass sie ihre Studenten in theologische Grundkurse schicken, damit sie erfahren, „was das mit dem Lamm Gottes auf sich hat“. Auch Maria Bering, die bis vor kurzem in der Berliner Bildungsverwaltung für die Hochschulen zuständig war, wies nachdrücklich darauf hin, dass der Senat die Theologien „unter dem Dach der Humboldt-Universität“ stärken wolle.

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