Prediger Abu Walaa soll mit Anis Amri gesprochen haben


In seinen Videobotschaften war Abu Walaa stets von hinten zu sehen – Screenshot aus einem Youtube-Video, das ihn zeigen soll. (Foto: Screenshot via Youtube.com)
  • Ahmad Abdelaziz A. ist in seinen Predigtvideos stets von hinten zu sehen, wird deshalb auch „Prediger ohne Gesicht“ genannt.
  • Abu Walaa soll mit seinen Botschaften Jugendliche radikalisiert und zum IS geschleust haben. Deshalb wird er nun angeklagt.
  • Laut der Anklageschrift, die der SZ vorliegt, soll er auch selbst in Kämpfe verwickelt gewesen sein.

Von Lena Kampf, Andreas Spinrath | Süddeutsche.de

„Prediger ohne Gesicht“ wurde Ahmad Abdelaziz A. genannt, weil er bei seinen Videopredigten stets von hinten gefilmt wurde. Mit seinen Botschaften, die von Tod und Sünde erzählten, erreichte er Tausende Köpfe, ohne je seinen eigenen zu zeigen. Ein Bild jedoch, das Ermittler auf seinem Mobiltelefon fanden, zeigt ihn im Irak, Funkgerät und Sturmgewehr Typ AK-47 in der Hand.

Der aus dem Irak stammende Ahmad Abdelaziz A., auch Abu Walaa genannt, wird von der Bundesanwaltschaft als Deutschland-Repräsentant des IS bezeichnet, er soll Kopf eines Netzwerks sein, das beste Verbindungen in den Irak und nach Syrien unterhielt.

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