Türkische Hoteliers: „Für uns ist es eine Katastrophe“


Deutschland hat die Reisehinweise für die Türkei verschärft. Aber schon vorher blieben die deutschen Gäste fern – mit teils drastischen Folgen für Hotelbetreiber wie Erendiz Hamamcioglu.

Ein Interview von Maximilian König | SpON

SPIEGEL ONLINE: Heute Morgen wurde bekannt, dass das Auswärtige Amt die Reisehinweise für die Türkei verschärft hat. Wie haben Sie diesen Schritt aufgenommen?

Hamamcioglu: Mit großer Traurigkeit, wir haben nicht mit dieser Schärfe gerechnet.

SPIEGEL ONLINE Sie leiten seit über 30 Jahren ein kleines Hotel in Antalya. Wie sieht es in diesem Sommer bei Ihnen aus?

Hamamcioglu: Furchtbar leer, wir sind fast alleine im Hotel – von 36 Zimmern sind drei belegt. Wir haben fast nur deutsche Gäste, dieser Kundenstamm ist nahezu komplett weggebrochen. Die Zahlen gingen schon letztes Jahr zurück, aber dieses Jahr ist der Einbruch dramatisch. Für die fünf Leute, die gerade hier sind, ist es natürlich ein Wahnsinnsurlaub. Die sagen: Mein Gott, wir haben den ganzen Pool für uns. Für die Gäste ist es nett, für uns ist es eine Katastrophe.

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