Dodo Gloria von Thurn und Taxis relativiert Missbrauchsskandal


Bild. Süddeutsche.de

Gloria von Thurn und Taxis hat den Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen relativiert. Auf die Frage, ob die Institution der Domspatzen den Missbrauch ermöglicht habe, sagte sie: „Das ist totaler Schmarrn.“ Die Opfervertreter reagieren mit Fassungslosigkeit.

Von Guido Fromm, Andreas Schrank | BR24

Am Rande der Regensburger Schlossfestspiele äußerte Gloria von Thurn und Taxis sich zum Skandal bei den Domspatzen – hier Auszüge aus dem Abschlussbericht – und sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass auch sie als Kind geschlagen wurde. Die 57-Jährige relativierte dies zugleich mit einem Verweis auf andere Zeiten: „In meiner Jugend war Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.“ Gloria betonte auch, sie fände es unfair, heutige Maßstäbe auf frühere Dekaden anzuwenden. „Das geht nicht. Die Welt hat sich verändert.“

„Sexuellen Missbrauch gibt es überall“

Beim Thema sexueller Missbrauch wies sie darauf hin, dass dieser in vielen Bereichen geschehe. Es sei Aufgabe der Eltern, ihre Kinder darauf hinzuweisen. Auf die Frage, ob die Institution den Missbrauch ermöglicht habe, reagierte Gloria von Thurn und Taxis empört:

„Das ist totaler Schmarrn. Das ist einfach richtig gemein. In jeder Schule, in jedem Sportverein gibt es dieses Phänomen und das wird es auch immer geben. Man geht gerne auf die Kirche los und das ist ein gefundenes Fressen.“Gloria von Thurn und Taxis

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4 Gedanken zu “Dodo Gloria von Thurn und Taxis relativiert Missbrauchsskandal

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