Astrophysiker ist sich sicher: Es gibt Außerirdische


Artist’s render of the TRAPPIST-1 system. Image: ESO/M.Kornmesser Themenbild
Mit dem Weltraumteleskop Kepler wurden schon Hunderte Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Der Astrophysiker Klaus G. Strassmeier vom Leibniz-Institut für Astrophysik erklärt, warum das nichts Besonderes mehr ist. Er weiß, was wir tun müssen, um die fernen Himmelskörper genauer zu studieren und möglicherweise sogar Hinweise auf Leben zu entdecken.

Von Rüdiger Braun | Märkische Allgemeine

Als Experte für kosmische Magnetfelder hat AIP-Professor Klaus G. Strassmeier auch mit Exoplaneten zu tun. Im Interview erklärt er, welche aufregenden Entdeckungen noch auf uns warten könnten.

Das Weltraumteleskop „Kepler“ hat jüngst etwa 200 neue Exoplaneten entdeckt, zehn davon erdähnlich. Geht das jetzt munter so weiter oder steigt die Rate sogar exponentiell?

Die schiere Anzahl ist nicht mehr das, was den Astronomen hinterm Ofen hervorlockt. Am 1. Juli waren insgesamt 3621 Planeten bei 2712 Sternen bekannt, inklusive 611 Systeme mit mehreren Planeten. Etwa 1500 davon stammen von Kepler. Die Detektionsrate wird weiter zunehmen, nicht exponentiell, aber sehr stark. Zum Beispiel sind 3000 weitere Objekte noch nicht endgültig bestimmt. Das Gesichtsfeld von Kepler umfasst ungefähr 150000 Sterne. Es werden also noch viele weitere Entdeckungen alleine von Kepler kommen, obwohl dessen Mission bereits beendet ist. Wir nehmen all diese Exoplaneten wahr, wenn sie vor ihren Muttersternen vorüberziehen. Bei diesem sogenannten Transit können wir den Radius des Planeten feststellen. Bei Folgebeobachtungen mit Teleskopen am Boden können wir dann die Masse des Planeten bestimmen. Mit der Masse und dem Radius können wir die mittlere Dichte des Exoplaneten bestimmen und damit mit theoretischen Modellen vergleichen.

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