Am Tempelberg regieren jetzt die Scharfmacher


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Am Tempelberg Metalldetektoren aufzustellen, ist ebenso verständlich wie dumm – weil ineffektiv. Araber interpretieren das so, wie es Israels Falken meinten: als Demonstration jüdischer Souveränität.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Eigentlich schien es so, als würde dieses Jahr alles besser in Israel. Das Land war wieder ruhig. Der Tourismus schrieb Rekordzahlen. Die Kooperation zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde besser: Man einigte sich auf ein neues Elektrizitätswerk im Westjordanland und die Verbesserung der Wasserversorgung. Bezüglich der radikal-islamischen Hamas in Gaza koordinierte man enger.

Doch dann kam ein unüberlegter Schritt am Tempelberg. Dem Ort, an dem das rationale Urteilsvermögen aller Beteiligten aussetzt. Wieder einmal lassen sich Israels Regierung und die arabische Welt von der emotionalen, religiösen und symbolischen Bedeutung des Tempelbergs blenden.

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