Gemeinsamer Religionsunterricht an Berliner Schulen


Bald sitzen katholische und evangelische Schüler gemeinsam im Religionsunterricht.FOTO: DORIS SPIEKERMANN-KLAAS
Ab Herbst soll in Berlin konfessionsübergreifender Religionsunterricht angeboten werden. Die Deutschlandweit einmalige Kooperation soll das Angebot in allen Berliner Schulen sicherstellen.

Von Claudia Keller | DER TAGESSPIEGEL

Angesichts insgesamt sinkender Mitgliederzahlen gehen die Kirchen in Berlin neue Wege. Ab dem kommenden Schuljahr soll es „konfessionell-kooperativen“ Religionsunterricht geben. Einen entsprechenden Vertrag wollen das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz(Ekbo) unterzeichnen, wie die „Herder Korrespondenz“ in Berlin erfahren hat.

An allen Grund- und Oberschulen, an denen es nicht mehr genügend Schüler gibt, um parallel evangelischen und katholischen Unterricht zu erteilen, sollen künftig evangelische und katholische Schüler gemeinsam von einem evangelischen oder katholischen Lehrer unterrichtet werden.

Die Möglichkeit, dass evangelische und katholische Lehrer im Grundschulbereich kooperieren, gibt es auch in einigen anderen Bundesländern, etwa in Baden-Württemberg. Ein flächendeckendes Angebot für alle Schultypen, wie es das Berliner Erzbistum und die Ekbo einführen wollen, gibt es aber nirgendwo.

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