Muslimischer Polizist verweigert Kollegin Handschlag: Polizeigewerkschaft: „Trennung von Staat und Religion nicht verhandelbar“


GdP-Landesvorsitzender Ernst Scharbach. Foto über GdP

Bei einer Beförderungsfeier in der Polizeiinspektion Montabaur verweigerte ein muslimischer Polizist aus religiösen Gründen seiner Kollegin, die ihm gratulieren wollte, den Handschlag.

Pfalz Express

Wie die Rhein-Zeitung berichtet, geschah dies aus religiösen Gründen. Das habe der Polizist den verblüfften Kollegen und Vorgesetzten erklärt. Die waren überrascht, weil sich der Beamte bisher „vorbildlich und professionell verhalten“ habe. Das sei auch der Grund für die Beförderung gewesen.

Zu dem Vorfall hat nun die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Rheinland-Pfalz Stellung genommen.

Das Frauenbild sei die „Gretchenfrage für die Verfassungstreue“, schreibt GdP-Landesvorsitzender Ernst Scharbach. Ganz ohne Zweifel genießt die Glaubensfreiheit Verfassungsrang. Jedoch gelte für staatliche Organe besondere Anforderungen an gebotene Zurückhaltung.

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2 Gedanken zu “Muslimischer Polizist verweigert Kollegin Handschlag: Polizeigewerkschaft: „Trennung von Staat und Religion nicht verhandelbar“

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