Das wütende Plädoyer eines Arztes gegen „Clean Eating“


Anders als von vielen angenommen, ist „Clean Eating“ nicht automatisch gesund. © Oppenheim Bernhard/Getty Images
In sozialen Netzwerken wie Instagram ist „Clean eating“ der große Hype. Der britische Arzt Dr. Max Pemberton warnt nun vor der Trend-Ernährung. Sie sei gar nicht gesund – und könne sogar tödlich sein.

stern.de

Schaut man sich in sozialen Netzwerken um, kommt man um den Hype „Clean Eating“ kaum herum. Vor allem bei Instagram und Youtube widmen sich Tausende Beiträge dem vermeintlich sauberen Essen. Der britische Arzt Dr. Max Pemberton warnt nun in einem Gastbeitrag bei der „Daily Mail“ vor den riesigen Gefahren der Trend-Ernährung.

Mit denen kennt Dr. Pemberton sich aus. Er behandelt als im Auftrag des britischen Gesundheitsdienst NHS junge Menschen, meist Frauen, die sich mit „Clean Eating“ fast zu Tode gehungert haben. „Clean Eating“ bezeichnet den Versuch, auf verarbeitete Nahrung zu verzichten und nur frisch zu essen. Doch hinter dem wohlklingenden Versprechen von der „sauberen Nahrung“ steckt nach Dr. Pembertons Ansicht vor allem eines: Mangelernährung.

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Ein Gedanke zu “Das wütende Plädoyer eines Arztes gegen „Clean Eating“

  1. decordoba1

    Das nennt sich Clean Eating – offensichtlich ist aber Rohkost damit gemeint. Ich bin zwar kein „Native English Speaker“, aber für mich ist diese Bezeichnung falsch gewählt.

    Ich verstehe unter „Clean Eating“ ganz was anderes, und ich bin sehr dafür, dass sich die Leute konform verhalten. Sie sollten keinen Schlangenfraß essen!

    Ich meine damit, dass unser Essen nicht mit Bakterien und Pilzen verseucht ist. In Mitteleuropa sind die Lebensmittel aus dem Supermark wenig mit Keimen belastet. Es kommt manchmal beim (Bio)Käse vor, dass Chlamydien, Salmonellen und andere Keime drinnen sind. Die Joghurt (probiotisch) enhalten die Milchsäurebakterien oder Bifidus, aber sie haben eine sehr gute Qualität. Das Frischfleisch enthält auch Keime, aber wir essen es nicht roh, daher ist es unbedenklich.

    Die meisten „Bakterien-Bomben“ werden in der eigenen Küche zubereitet. Beispiel: die Hausfrau schneidet das Hühnerfleisch und den Salat auf dem gleichen Schneidbrett ohne Zwischenreinigung. Es gelangen Samonellen in den Salat, die Köchin schneidet einige Eier in den Salat und gibt noch ein Dressing dazu. Wenn sie diese Zubereitung von Mittag bis zum Abend bei Zimmertemperatur stehen lässt, ist die Salmonellen-Bombe fertig!

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