„Nahost-Konflikte erreichen deutsche Schulhöfe“


So sollte es sein.
CDU, Grüne und der Zentralrat der Juden beklagen Antisemitismus bei muslimischen Schülern – befeuert durch den Israel-Palästina-Konflikt. Schulen seien überfordert, aber deutsche Islam-Verbände blieben untätig.

Von Matthias Kamann | DIE WELT

Der Bericht wurde allgemein gelobt. Als im April eine unabhängige Expertenkommission im Auftrag des Bundestags detailliert beschrieb, wie sehr antisemitische Einstellungen in verschiedensten Bevölkerungsgruppen von links bis rechts und gerade auch unter Muslimen um sich greifen, da war die Zustimmung in allen Bundestagsfraktionen groß.

Grundsätzliche Einigkeit bestand auch bezüglich der Forderungen der Kommission. Nämlich unter anderem, einen Bundesbeauftragten zu berufen und eine koordinierende Bund-Länder-Kommission für den Einsatz gegen den Antisemitismus einzurichten.

Doch geschehen ist dies bislang nicht. Vielmehr vertagte man sich im Bundestag auf die nächste Legislaturperiode. Dies kritisiert nun Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Es wäre „ausgesprochen merkwürdig“, sagte er in der „Bild am Sonntag“, wenn „ausgerechnet Deutschland“ nicht der auch vom EU-Parlament ausgesprochenen Empfehlung nachkäme, einen solchen Beauftragen zu benennen.

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