Was so viele Frauen an Hitler faszinierte


Die „Volksgemeinschaft“ fest im Blick: ein Fahnenappell des Bundes deutscher Mädel Quelle: picture alliance / akg-images
Die Historikerin Katja Kosubek hat drei Dutzend Lebensschilderungen vom überzeugten „Parteigenossinnen“ ausgewertet. Ihr Buch könnte der Startpunkt für längst überfällige Forschungen zur NSDAP sein.

Von Sven Felix Kellerhoff | DIE WELT

Hausfrau und Mutter sollte die deutsche Frau sein – jedenfalls wenn es nach Adolf Hitler ging. 1927 beschied der zu dieser Zeit nur in seiner Partei allmächtige „Führer“ den Vorschlag zweier Berliner Funktionäre, eine der rein männlichen SAgleichberechtigte Frauenorganisation in der NSDAP zu schaffen, unmissverständlich: „Antrag ist unzweckmäßig, ja schädlich.“

Immerhin bequemte sich Hitler zu einer Begründung: „Soll sich die Frau an der politischen Leitung der Bewegung beteiligen, oder soll ihre besondere Wesensart auch zu einem besonderen Wert für die Bewegung gewonnen werden? Der erste Standpunkt ist der von Frauenrechtlerinnen, der zweite ist natürlich und damit für die Bewegung zweckmäßig.“ Das war eindeutig und wurde dennoch in anderen Worten noch einmal wiederholt: „Als Nationalsozialisten wünschen wir, dass die Frau eine Helferin im Kampfe des Mannes ist.“

weiterlesen

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Was so viele Frauen an Hitler faszinierte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s