Warum Whatsapp-Überwachen ohne Trojaner nicht funktioniert


foto: apa/fohringer Das Trojanische Pferd – ein beliebtes Motiv auf Demos, etwa hier bei einer Anti-TTIP-Demo in Wien.
Für Lücken in Betriebssystemen sind oft Millionen zu zahlen. Mit einem Neuaufsetzen des Geräts ist die Spyware wieder futsch

Von Fabian Schmid | derStandard.at

Was schlägt das Justizministerium eigentlich vor?

Künftig sollen Ermittler heimlich eine Software auf den Geräten von Verdächtigen installieren dürfen, die dann den Internetverkehr des Geräts ausleitet. Das Ministerium argumentiert, dass diese sogenannte Spyware nötig sei, da immer mehr Verdächtige etwa über Whatsapp oder Skype kommunizieren, die eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einsetzen.

Warum können sich Ermittler diese Daten nicht auf anderen Wegen besorgen?

Theoretisch könnten Nachrichten auf dem Weg zwischen zwei Nutzern abgefangen oder direkt von den Betreibern der Dienste verlangt werden. Ermittler erhalten dann jedoch nur eine verschlüsselte Version der Nachricht, die aus einer sinnfreien Zahlen- und Buchstabenkombination besteht. Um die Information lesbar zu machen, müsste die eingesetzte Verschlüsselung geknackt werden. Das dürfte bisher aber nicht einmal US-Geheimdiensten gelungen sein.

weiterlesen

Advertisements

Ein Gedanke zu “Warum Whatsapp-Überwachen ohne Trojaner nicht funktioniert

  1. Pingback: Warum Whatsapp-Überwachen ohne Trojaner nicht funktioniert – Freshnet.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s