Wasser im Mondinneren gibt Rätsel auf


Vulkanausbrüche auf dem Mond brachten wasserreiches Gestein an die Oberfläche. Dieses belegt, dass das Mondinnere mehr Wasser enthält als gedacht. © Olga Prilipko Hube
Herkunft ungeklärt: Das Mantelgestein des Mondes könnte erheblich mehr Wasser enthalten als bisher angenommen. Dies bestätigen nun Spektralanalysen von vulkanischen Ablagerungen auf der Mondoberfläche. Das Problem dabei: Nach gängiger Theorie müsste das Mondinnere trocken sein, weil schon vor Mondentstehung alles Wasser in einer katastrophalen Kollision verdampfte. Woher das jetzt nachgewiesene Wasser stammt, ist daher rätselhaft, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“ erklären.

scinexx

Der Mond entstand gängiger Theorie nach durch die Kollision der jungen Erde mit einem marsgroßen Protoplaneten vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Dabei verdampften große Mengen Gestein und erstarrten dann wieder. Aus diesen Trümmern bildete sich der Mond. Es gibt aber einen Haken: Stimmt dieses Szenario, dann müsste das Mondgestein extrem trocken sein. Denn alles Wasser war ja schon bei der Kollision seiner Bausteine verdampft.

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