ERDOGAN: „Wer Massaker verübt hat, sollte uns keine Lektion erteilen“


Massengrab mit den Leichen getöteter Armenier. Rund 1,5 Millionen Armenier sind in den Jahren 1915 und 1916 durch Massenmorde und Deportationen ums Leben gekommen. (picture alliance / dpa / Foto: epa CRDA)
Der türkische Präsident Erdogan hat zu einem neuen Rundumschlag ausgeholt. Er wirft Deutschland Spionage vor und warnt vor wirtschaftlichen Strafmaßnahmen. Besonders missfallen ihm Belehrungen über Menschlichkeit.

DIE WELT

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat im Zusammenhang mit der Inhaftierung des Menschenrechtlers Peter Steudtner Deutschland Spionage vorgeworfen und vor wirtschaftlichen Strafmaßnahmen gegen sein Land gewarnt. „Der Westen will, dass seine Agenten in unserem Land frei herumlaufen, während diese uns Schaden zufügen“, sagte Erdogan vor der Fraktion seiner AK-Partei in Ankara.

„Diejenigen, die auf die Zuständigkeit der Justiz verweisen, wenn es um Terroristen geht, denen sie in ihrem Land Zuflucht gewähren, bauschen Sachen zu diplomatischen Krisen auf, wenn wir ihre Agenten auf frischer Tat erwischen.“ Die Türkei wirft Deutschland vor, militanten Kurden und Linken sowie Personen, die in den gescheiterten Militärputsch verstrickt sein sollen, Schutz zu gewähren. Die Bundesregierung weist dies zurück.

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