Ostbeauftragte distanziert sich von Rechtsextremismus-Studie


Iris Gleicke stellte die Studie zu „Ursachen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland“ im Mai vor Quelle: dpa
Die Studie zu Rechtsextremismus im Osten löste wegen methodischer Mängel heftige Kritik aus. Nun hat sich die Ostbeauftragte davon deutlich distanziert. In einem Brief an das Institut wird sie streng.

DIE WELT 

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), hat sich einem Medienbericht zufolge von der von ihrem Haus in Auftrag gegebenen Studie zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland offiziell distanziert. Das berichtet die „Sächsische Zeitung“. Demnach hat die SPD-Politikerin dem Göttinger Institut für Demokratieforschung in einem Brief mitgeteilt, dass sie die Möglichkeit der Rückerstattung bislang ausgezahlter Mittel prüfen lasse. Die Kosten der Studie belaufen sich nach früheren Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium auf insgesamt 129.391,86 Euro.

Die von Gleicke in Auftrag gegebene Studie kam im Mai zu dem Schluss, dass Rechtsextremismus befördert werde durch „spezifische regionale Faktoren, die in Ostdeutschland stärker ausgeprägt sind“. Das 236 starke Papier wurde in der Folge unter anderem wegen methodischer Fehler scharf kritisiert. Unter anderem hatten sich die Autoren bei ihren Erkenntnissen im Wesentlichen auf Interviews mit 40 überwiegend linken Politikern und engagierten Bürgern gestützt.

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