Mini-Raumschiffe erreichen die Umlaufbahn


So sehen die kleinsten Raumschiffe, genannt „Sprites“, aus, die derzeit in der Erdumlaufbahn kreisen (Foto: Breakthrough Starshot Initiative)
Forscher haben die kleinsten Raumschiffe aller Zeiten ins All geschickt. Eines Tages sollen solche Mini-Sonden Planeten außerhalb des Sonnensystems besuchen.

Von Marlene Weiß | Süddeutsche.de

Die kleinsten Raumschiffe aller Zeiten haben nur das Format einer größeren Briefmarke. Sie sehen aus, wie es eben aussieht, wenn man Solarzellen, Antennen, Sensoren und Mikroprozessoren auf eine winzige Leiterplatte schraubt – eher wie eine Bastelei aus dem Keller als Raumschiff Enterprise. Trotzdem bekommen die Mini-Sonden einige Aufmerksamkeit, seit diese Woche bekannt wurde, dass die private Breakthrough-Starshot-Initiative schon am 23. Juni erfolgreich sechs der winzigen Satelliten ins All geschossen hat.

Hinter dem Manöver steht ein großer Traum. Eines Tages, so die Hoffnung der Breakthrough-Ingenieure, könnten ganze Schwärme solcher leichten, billigen Sonden mit bis zu 20 Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu fernen Sternen aufbrechen, angetrieben von Lasern auf der Erde. In nur zwanzig Jahren könnten solche Geräte das Sternsystem Alpha Centauri erreichen, den nächsten Nachbarn der Sonne, und unter anderem Bilder des Exoplaneten Proxima B zurück zur Erde schicken.

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