Türkei umwirbt trotz neuer Attacken deutsche Unternehmen


foto: apa / afp / ozan kose Solidaritätsbekundungen für die Journalisten von „Cumhuriyet“ vor dem Justizpalast in Istanbul. Die Anhörungen sollen heute enden.
Regierungschef Yildirim versucht zu beruhigen, EU-Hilfsprogramme stehen aber weitgehend still

Von Markus Bernath | derStandard.at

Die einen sind Spitzel, die anderen nützliche Investoren, und beide kommen aus Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner der Türkei. Regierungschef Binali Yildirim lud am Donnerstag deutsche Unternehmer in seinen Amtssitz. Es sei wichtig für die Türkei, dass die deutschen Wirtschaftsvertreter nicht von den politischen Spannungen betroffen würden, sagte Yildirim.

Am Vortag hatte Staats- und Parteichef Tayyip Erdogan in einer Rede vor seiner Parlamentsfraktion nun auch der deutschen Regierung Spionage in der Türkei vorgeworfen. „Deine Agenten kommen und tummeln sich ier in Hotels und zerteilen mein Land“, erklärte Erdogan. Zuvor hatte Erdogan verhaftete deutsche Staatsbürger vorverurteilend als „Terroristen“ und „Spione“ bezeichnet, ohne die deutsche Regierung selbst zu bezichtigen.

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