Glaube versus Evolution: Das Kreuz mit Darwin


©Oliver Schopf(mfG) derStandard.at
Rund 160 Jahre nach der Veröffentlichung von Charles Darwins „Die Entstehung der Arten“ sorgt seine Evolutionstheorie immer noch für Schlagzeilen. Unter den schärfsten Kritikern sind Religionsvertreter, auch wenn sich viele mit Darwin arrangiert haben.

Von Clara Akinyosoye |religion.ORF.at

Die Evolutionstheorie sei „veraltet und verfault“ – mit diesem Sager ließ der Sprecher der türkischen AKP-Regierung, Numan Kurtulmus, Anfang des Jahres aufhorchen. Er hatte damals schon angekündigt, was seit Kurzem feststeht: Darwin wird aus dem türkischen Lehrplan gedrängt. Die islamisch-konservative Regierung stellte den neuen Lehrplan kürzlich vor. Internationale Kritik war die Folge.

IGGÖ-Chef „persönlich gegen Theorie“

Wellen schlug die Causa auch in Österreich, weil Ibrahim Olgun, Chef der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), widersprüchliche Aussagen dazu machte. Zuerst sprach er sich gegen die Pläne der türkischen Regierung aus, später ruderte er in einer Stellungnahme gegenüber einem türkischsprachigen Onlinemagazin zurück.

Darauf angesprochen erklärte die IGGÖ, Olgun sei für die Behandlung der Lehre in den Schulen, aber persönlich gegen die Evolutionstheorie. Ihm wird vorgeworfen, auf Zuruf der AKP zurückgerudert zu sein. Die Glaubensgemeinschaft sagte, Olgun habe sich beim ersten Mal nur missverständlich ausgedrückt.

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