Kulturgut, Zankapfel und Tradition


Bild: Leipziger Blatt
Tausende Gipfelkreuze stehen in den Ostalpen. Sie sind christliches Symbol, gehören zum Bergklischee – und geben Anlass für Diskussionen. An einigen hängen mittlerweile auch tibetische Gebetsfahnen.

Von Florian Naumann | evangelisch.de

Es ist ein Bild, das einen festen Platz im Album der europäischen Urlaubsklischees hat: Fröhliche Menschen in bunten Funktionsjacken, ein felsiger Gipfel und dahinter, soweit das Auge reicht, die Bergketten der Alpen. Komplett ist der Schnappschuss für die Trophäensammlung aber nur mit einem besonderen Symbol – dem Gipfelkreuz. Das Foto mit dem Gipfelkreuz sei „mittlerweile einfach in der DNA der Bergsteiger drin“, sagt Thomas Bucher, Sprecher des Deutschen Alpenvereins (DAV). „Das Kreuz als Symbol gehört für die meisten zum Gipfel dazu, wie die Kirche zum oberbayerischen Ort“.

Trotzdem: Eine Selbstverständlichkeit sind Gipfelkreuze nicht. In großer Zahl wurde sie erst ab dem 18. Jahrhundert aufgestellt, besonders viele kamen Mitte des 20. Jahrhunderts dazu.

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