Selbstbau-Roboter knackt Tresor in 30 Minuten


Das Publikum im kalifornischen Fremont staunt: Seidle bringt den nur 170 Euro teuren Eigenbau-Roboter über dem Drehknopf an der Tresortür an. Kurze Zeit später ist das Zahlenschloss überlistet (Bild: Uli Ries)
Hardware-Hacker Nathan Seidle hat aus günstigen Komponenten von der Stange sowie mit Teilen aus dem 3D-Drucker einen künstlichen Safeknacker gebaut: Seidles Roboter konnte einen Tresor mit Kombinationsschloss in knapp 30 Minuten öffnen.

Von Uli Ries | heise online

Nathan Seidle ist Gründer des Bastler-Online-Shops SparkFun in Colorado. Den Besuchern der noch bis zum morgigen Sonntag laufenden Hackerkonferenz Def Con im kalifornischen Fremont zeigte der passionierte Tüftler eine robotergesteuerte Live-Tresoröffnung. Noch bevor die Zeit für Seidles Präsentation ablief, war sein portabler, leichter Roboter bereits am Ziel: Nach einer halben Stunde verstummte der Servomotor und ein leises „Biep“ verkündete das Ende des Knackvorgangs. Der Tresor war offen, Seidle sichtlich erleichtert: An dem Panzerschrank waren keinerlei Spuren zu sehen. Das ist eigentlich logisch, da der mit Magneten an der Tresortür befestigte Roboter letztendlich auch nur das machte, was ein Mensch machen würde: Er drehte den Zahlenknopf des Kombinationsschlosses so lange, bis er die passende Kombination der drei im Tresorinneren verborgenen Räder ermittelt hatte.

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