Verfahren gegen „Cumhuriyet“ als Schauprozess kritisiert


HP von Cumhuriyet.tr. Screenshot: bb
Trotz der Freilassung von sieben Verlagsmitarbeitern hält die Kritik an dem Prozess gegen die regierungskritische türkische Tageszeitung „Cumhuriyet“ in Istanbul an. Die Journalistenvereinigung „Reporter ohne Grenzen“ erklärte am Freitagabend, auch wenn ein Gericht die Freilassungen angeordnet habe, gehe die juristische Verfolgung der Kollegen weiter. Zudem müssten vier Journalisten im Gefängnis bleiben.

evangelisch.de

Der Prozess gegen insgesamt 17 Mitarbeiter von „Cumhuriyet“ geht voraussichtlich am 11. September weiter. Den Angeklagten drohen über 40 Jahre Haft wegen angeblicher Unterstützung von Terrorgruppen.

Die Europaabgeordnete Rebecca Harms (Grüne) sprach von einem Schauprozess. Der Wittenberger EU-Abgeordnete Arne Lietz (SPD), der wie Harms als Prozessbeobachter in Istanbul war, forderte nicht nur die Freilassung von Journalisten, sondern auch ihren Freispruch.

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