Was zum jüngsten Megatsunami an Grönlands Küste führte


foto: hermann fritz Von diesem Berg (markiert mit dem Rechteck) brachen die gewaltigen Erdmassen ab und fielen in den Fjord.
Am 17. Juni 2017 kam es im Karrat-Fjord zu einer gewaltigen Katastrophe. Der Auslöser war – anders als zunächst vermutet – kein Erdbeben

Von Klaus Taschwer | derStandard.at

Der Megatsunami fand unter mehr oder weniger vollständigem Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt. Und das, obwohl die Dimensionen des Ereignisses gewaltig waren: Die gigantische Welle, die am Abend des 17. Juni 2017 einen Teil der Westküste Grönlands traf, erreichte fast hundert Meter Höhe.

Da diese Region zum Glück nur sehr dünn besiedelt ist, hielten sich die Opferzahlen in Grenzen: Im Dorf Nuugaatsiaq wurden elf Gebäude beschädigt oder weggespült. Dabei wurden vier Personen auf das Meer hinausgezogen und dadurch getötet. Zudem wurden sieben Personen leicht und zwei schwer verletzt.

Doch kein Erdbeben

In den ersten Berichten war davon die Rede, dass ein Erdbeben der Magnitude 4 zu einem Erdrutsch geführt hatte, der die Riesenwelle auslöste. Doch neue Analysen des Tsunamiexperten Hermann Fritz (Georgia Institute of Technology) führten zu einer anderen Erklärung, wie „Nature News“ berichtet: Das vermeintliche Erdbeben, das viele Stationen rund um den Globus registriert hatten, war gar keines, sondern der gewaltige Erdrutsch selbst, der den Tsunami direkt auslöste.

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