Anschläge in Deutschland weisen ein Muster auf


Ein Peace-Zeichen aus Kerzen vor dem Hamburger Supermarkt. Foto: dpa
Die Täter sind jung und schlagen ohne größere Vorbereitung zu. Die Angriffe sind banal und brutal zugleich.

Von Markus Decker | Frankfurter Rundschau

Die deutschen Sicherheitsbehörden mussten 2016 fünf Terroranschläge hinnehmen. Nun folgte die Hamburger Tat. Jeder Fall ist besonders. Doch es schälen sich Muster heraus.

Aus Sympathie für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ griff die minderjährige Safia S. mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit am 26. Februar 2016 bei einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof Hannover einen Bundespolizisten mit einem Küchenmesser an und verletzte ihn lebensgefährlich. Bereits einen Monat vorher hatte sie versucht, über die Türkei nach Syrien bzw. in den Irak auszureisen, konnte aber von ihrer Mutter nach Deutschland zurückgeholt werden. Die verhinderte Ausreise war offenbar Auslöser der Tat.

Am 16. April 2016 ereignete sich in einem Gebetshaus der Sikh-Gemeinde in Essen eine Sprengstoffexplosion. Dort hielten sich anlässlich einer Hochzeitsfeier mehr als 100 Menschen auf. Durch die Detonation wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Die Hauptverdächtigen, drei in Deutschland geborene Minderjährige, sind in der Islamistenszene einschlägig vernetzte IS-Sympathisanten.

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