18,6 Millionen Einwohner mit ausländischen Wurzeln in Deutschland


Männer türkischer Herkunft spielen in einem Café in Berlin. Die Türkei ist immer noch das wichtigste Herkunftsland Quelle: pa/dpa/Tim Brakemeier
In Deutschland leben so viele Menschen mit ausländischen Wurzeln wie noch nie. Ihr Anteil an der Bevölkerung macht 22,5 Prozent aus. Der starke Zuwachs steht in direktem Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise.

DIE WELT

Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund erreichte 2016 zum fünften Mal in Folge einen neuen Höchststand. 2016 hatten 18,6 Millionen Männer, Frauen und Kinder einen Migrationshintergrund – 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. „Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Messung im Jahr 2005“, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Anteil der Bevölkerung mit Wurzeln in anderen Ländern liegt jetzt bei 22,5 Prozent. Der Anstieg sei vor allem auf die hohe Zuwanderung von Ausländern einschließlich der Schutzsuchenden in den Jahren 2015 und 2016 zurückzuführen.

„Europa ist weiterhin die wichtigste Herkunftsregion der Bevölkerung mit Migrationshintergrund“, erklärten die Statistiker. „Die Bedeutung anderer Erdteile ist in den letzten fünf Jahren jedoch gestiegen.“

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