Berliner Diakoniewerk Bethel: Geschäftsführer wird persönliche Bereicherung vorgeworfen


Wichtig für Berlins Gesundheit. Das Krankenhaus Bethel in Lichterfelde ist eine von drei Kliniken des gleichnamigen Diakoniewerks.FOTO: PROMO
Der Mann bezog soll nicht nur ein außergewöhnlich hohes Gehalt bezogen, sondern soll sich auch umstrittene Pensionsansprüche in Millionenhöhe gesichert haben.

Von Hannes Heine | DER TAGESSPIEGEL

An diesem Dienstag warten viele Ärzte und Pflegekräfte, Klinikleiter und Heimverwalter in den diakonischen Einrichtungen Berlins vergeblich auf eine Nachricht aus der Paulsenstraße – geht es doch um den Ruf des Sozialwesens. Dort in Steglitz hat das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) seinen Sitz, ein traditionsreicher Verband christlicher Sozialeinrichtungen. Dessen Vorstand hat sich mit einem bekannten Mitglied angelegt: Es geht um das Diakoniewerk Bethel, dessen Geschäftsführer unseriöses Wirtschaften, ja persönliche Bereicherung vorgeworfen wird.

Der Mann sollte sich deshalb seit zwei Wochen beim DWBO-Vorstand melden. Die Frist, die Montagabend endete, hat er verstreichen lassen.

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