Forscher zweifeln am Erreichen des Zwei-Grad-Ziels


apa/dpa/julian stratenschulte Keine strahlenden, dafür umso wärmere Aussichten: Es wird schwieriger als gedacht, die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten
Wahrscheinlichkeit liegt laut neuer Studie bei unter fünf Prozent, prognostiziert wird das Szenario eines Anstiegs um 3,2 Grad

Von Klaus Taschwer | derStandard.at

Rechtzeitig zum Augustbeginn zeigt sich der Sommer von seiner heißesten Seite. Denn der Juli war vergleichsweise wenig rekordhitzeverdächtig. Er lag zwar um ein Grad Celsius über dem vieljährigen Mittel, schaffte es damit aber „nur“ unter die 20 wärmsten der Messgeschichte. Aber der nächste Monat mit Rekordhitze kommt bestimmt – vielleicht wird es der August.

Im Alpenraum sind die Durchschnittstemperaturen seit Beginn der Industrialisierung im weltweiten Vergleich besonders stark gestiegen: Seit 1850 ist es um rund 1,5 Grad Celsius wärmer geworden, rund um den Globus betrug die Erwärmung etwa 1,2 Grad Celsius. Und geht es nach der internationalen Klimapolitik, dann soll es bis zum Ende des 21. Jahrhunderts nur mehr um 0,8 Grad wärmer werden – oder eben um zwei Grad seit 1850.

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